Mittwoch, 1. Dezember 2010

Dienstag, 30. November 2010

JAPANVIDEO!

Hallo an alle Japan-Fans!

Ich habe endlich mein Video über den Japan-Austausch fertig. Teil 1 präsentiere ich nun hier:



Aufgrund von Urheberrechtsbelangen kommt das Video leider ohne viel Hintergrundmusik daher:(

Teil 2 folgt morgen oder später.


Danke für das Interesse :)


Arne

Montag, 18. Oktober 2010

Abreise

Heute geht es zurueck! Auf, auf und zurueck nach Stade. Um 5.30 (in 20 min.) Treffen wir uns alle, um dann geschlossen zum Bahnhof Tokio und nach Narita zu fahren.
Gestern haben wir eine Bootstur gemacht und waren shoppen und in traditionellen Souvenirlaeden. Den Blogeintrag holen wir dann demnaechst nach.
Jetzt liegt erstmal ein netter Flug vor uns:)
Sayonara
und danke fuers verfolgen unseres Blogs an alle fleißigen Leser, was aber noch  nicht heißen soll, dass es in den laufenden Tagen keine weiteren Informationen geben wird ;)

Also in diesem Sinne - weiterverfolgen!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Tokio - Shopping und Sightseeing

Heute stand die Stadtfuehrung der schoensten und interessantesten Sehenswuerdigkeiten der Weltmetropole Tokyo an!

Nach einem Kampf gegen die Muedigkeit beim morgenlichen Aufstehen ging es um 8 Uhr los. Einige von uns sahen mehr oder weniger verschlafen aus, sodass die Meinungen zu einer Sightseeing-Tour in Tokio sehr unterschiedlich aussahen.

Zum Weg zur S-Bahn wurden dann erstmal jegliche Kommentare zum morgenlichen Aufstehen ausgetauscht:

"Ihr sieht alle so fertig aus", " So ein leckeres Fruehstueck mit einem Kaffee wuerde Wunder bewirken" oder "Sehen meine Haare wirklich so scheisse aus, hatte namlich keine Zeit mehr meine Haare zu foehnen"


An unserer Zielstation angelangt, erwartete uns Herr Imada schon - kurz und schnell berichtete er uns welche Sehenswuerdigkeiten uns erwarten werden:

Die Rainbow-Bridge, der grosse Buddha, kleine Shoppingstrassen und der Pazifik...

Zuerst stand die Rainbowbridge von Tokio an:

Kurze Fakten:
Querung von Bucht von Tokio
Konstruktion Hängebrücke
Gesamtlänge 798 m
Längste Stützweite 570 m
Konstruktionshöhe 127m
Höhe 60 m
Fertigstellung 1993
 
Wir ueberquerten die Bruecke zu Fuss. Viele mit gemischten Gefuehlen, da man mit der Hoehenangst zu kaempfen hatte, andere wiederum genossen die wunderbare Aussicht, bei grandiosem Wetter und guter Sicht auf die Tokyo Bay: 

Die Rainbowbridge von der Seite


Nach der einstuendigen Ueberquerung der Bruecke legten wir eine Verschnaufspause ein und genossen den Sonnenschein, bei ca. 40 Grad.
Nun war es Zeit fuer eine kleine Mittagspause: Wasser aus dem Wasserhahn des Hotels und nichtbelegte Toats - Denn es musste ja Geld fuer das Shoppen eingespart werden.

Zurueck auf die andere Seite nahmen wir die Monorailbahn, die uns schnell wieder zur Tokio-Station brachte. Von hier aus fuhren wir ca. 55 min. lang in die Stadt Kamakura.

Nun bekamen wir eine Freizeit in der wir Essen konnten, was wir wollten. Von "Maccodonaldo" bis Tajaki war alles dabei.

Naechster Programmpunkt war der grosse Buddha am Stadtrand von Kamakura. Ein Bus brachte uns dorthin.

Clara vor dem grossen Buddha

In Kamakura war wunderschoenes Wetter, die Sonnenstrahlen schienen traumhaft durch die Aeste, so dass auf dem Platz des Buddhas schoene Lichtverhaeltnisse waren.

Auch Clara hatte die Moeglichkeit JCC fortzusetzen:

und im Buddha:


Nach dem Kauf einiger Souveniers, gingen wir eine Strasse mit vielen Geschaeften herab zu einem kleinen Bahnhof namens Hase.

Ein kleiner auf Retro getrimmter ueberfuellter Zug brachte uns schliesslich an den Pazifik:

Wir gingen einige hundert meter den Strand entlang bis zu einem Anleger von dem aus wir die Sonne hinter dem Fuji verschwandt:


Herr Imada fuehrte uns zurueck zu unserem Hotel und wir teilten uns dort auf. Einige gingen zum Karaoke: Clara, Sophie, Mareike, Janina, Levke, Kathrin, Paddy, Marten und Arne. Die Uebrigen blieben im Hotel.

Morgen ist unser letzter Tag in Japan. Wir koennen es noch gar nicht glauben, dass diese wunderbare Zeit schon vorbei ist.


Trotzdem freuen wir uns darauf morgen Up- und Downtown von Tokio zu entdecken.

Oyasumi nasai und bis morgen!


Von Steffen, Kathrin und Arne

Freitag, 15. Oktober 2010

Mitsubishi-Werksbesichtigung und Shopping-Odyssee

Heute stand die Besichtigung des Mitsubishi-Werks auf dem Plan.

Die Fabrik in der Stadt Kawasaki erreichten wir mehr oder weniger bequem (Berufsverkehr) mit der S-Bahn.

Kurz vor dem Werkstor holten einige von uns das Fruehstueck notduerftig in einer "franzoesichen" Baeckerei nach.

Herr Takahashi, unser Guide auf der Werkstour, zeigte uns erst eine Praesentation ueber die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation, der Nutzfahrzeugsparte von Mitsubishi, die LKW, Busse und andere Nutzfahrzeuge herstellt. Aus dem japanischen uebersetzt ins Englische wurde das gesprochende von seiner Kollegin, es war jedoch schwer zu verstehen.

Herr Takahashi und Uebersetzerin

Indem Werk in Kawasaki werden verschiedene Variationen des Mitsubishi Canter hergestellt.
Wir sahen uns bei unserem Rundgang eine komplette "Assembly Line" eines grossen- und eines mittleren Modells an. Diese hatte eine Laenge von ca. 350m. Auf dieser Strecke fanden statt: Die Hochzeit (Zusammenkommen von Motor und Karosserie), das Heraufsetzen des vormontierten Fuehrerhauses und die Verkabelung alle Elektronik inkl. Bremsen.

Nach diesen 300 Metern war der Truck bereits fahrtuechtig, es fehlte lediglich die entsprechende Personalisierung (Vom Tanklaster bis zum Transport-LKW ist alles moeglich).

Nach dieser "Assembly-Line" gingen zu jener fuer die Motoren. Auch hier wurden verschiedene Motoren gefertigt. Von "low-" bis "Heavy-Duty" wogen die Maschinen 0,8 bis 2t oder mehr. Viele dieser Motoren werden direkt im Werk verbaut, einige jedoch auch exportiert oder in ein anderes Mitsubishi-Werk gebracht.
Fotos waren waehrend der Produktion nicht erlaubt, wir haben uns aber mit Mitsubishi-Infomappen eingedeckt.

Zum Abschluss unserer Fuehrung hatten wir die Moeglichkeit Herrn Takahaschi einige Fragen zu stellen. Wir erfuhren zum einen, dass er frueher Radio-DJ war, zum anderen aber auch das Motto mit dem Mitsubishi seine Arbeiter motivieren moechte "All for you" ist. Das soll bedeuten, dass der Arbeiter sich umsorgt fuehlt (bsp. Mittagessen und viele, aber kurze, Pausen) und sich somit um nichts sorgen machen muss und damit seiner Arbeit ungestoert nachgehen kann.

Auf die Frage, ob die Mitarbeiter etwas miteiontscheiden duerfen (bzw nach einem Betriebsrat), kam, nach der Uebersetzung, ein leichtes Schmunzeln von ihm zutage. Bei Mitsubishi gibt es zwar einzelne Programme, die Mitarbeiter einbinden, um bsp. die Produktivitaet zu steigern, einen Betriebsrat jedoch nicht.


Gemiensam mit unseren gesammelten Eindruecken fuhren wir mit der S-Bahn nach Shibuya, dem Downtown von Tokio. Hier teilten wir uns an der Bahn-Station in zwei Gruppen auf, um auf eigene Faust das Gebiet um die Bahnhofsmall zu erkunden und uns ein Mittagessen zu suchen.


Meine Gruppe ging, nachdem wir etwas in einem Reaturant, in dem man mit einem Automaten bezahlt, gegessen hatten, in einige Geschaefte  und spaeter zum Karaoke. Der Raum war super eingerichtet, super grosser Fernseher, gute Musikauswahl, jedoch waren 850 Yen pro Person schon ziemlich happig. 400 Yen davon ruehren von einem Drink her, den wir (anscheinend, oder die Empfangsdame hat uns Touris trotz ihres schlechten Englisch verarschen wollen) nehmen mussten um Karaoke zu singen.

Nach dem Ende dieser Freizeit (so gegen 17 Uhr) gingen wir in ein Viertel namens Harajuku. Dieses ist fuer seine auf Jugendliche ausgerichteten Geschaefte bekannt. Das stimmte auch. Es gab einen H&M, einen Adidas-Store, ein grosses Kaufhaus und viele moderne Geschaefte. Meist waren diese jedoch sehr teuer.

Auch hier teilten wir uns in Gruppe auf. In der Naehe des Adidas-Stores spielte ein Jazz-Trio und beschallte damit praktisch den gesamten Bereich:



Nach dem wir diesem weniger japanischen, jedoch, wie wir finden, echt beeindruckendem Auftritt in mitten eines Shopping-Viertels zugehoert hatten, gingen wir weiter in ein paar andere Geschaefte. U.a. ein Hutladen, ein kleiner ueberfuellter traditioneller japanischer Schmuckladen, ein Condom-Scherzartikel-Laden und ein T-Shirt Geschaeft.

Nach diesen Abwechslungreichen 3 Stunden Shopping gingen wir mit der gesamten Gruppe zurueck zum Bahnhof, machten aber vorher einen laengeren Halt beim Audi-Forum, und stiegen dan in unsere S-Bahn nach Asakusabashi. Was wir zuerst nicht verastanden: Nur die ersten beiden Waggons fuhren nach Asakusabashi, die anderen zueruck. Zum Glueck ging alles gut und nach einer Aufgiesssuppe kann ich nun hier den Blog schreiben.

Der Tag war sehr ereignisreich und zu alt werden wir heute wohl nicht mehr ;)

Bis morgen!

von Arne

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Travelling to Tokio

Heute hiess es: Tschuess Kyoto, Hallo Tokio!

Nach 45 min. Busfahrt, stiegen wir an Kyotos Bahnhof in den Shinkansen nach Tokio ein. Die Fahrt dauerte ca. 3-4 Stunden. Die meissten ruhten sich aus oder hoerten Musik.

An dem Hauptbahnhof Tokio angekommen, begruesste uns Herr Imada, der Verbindungen nach Stade hat und uns in Tokio betreut.
Er zeigt uns den Weg, mit 2 S-Bahnen, zu unserem Hotel.

Weiter konnte es gehen. Am Hotel angekommen, nahmen wir unsere Zimmer in Beschlag, stellten fest, dass diese (bis auf das Jungszimmer ;)) alle sehr eng sind. Wir sind auf alle Etagen verteilt.

Nachdem wir unsere Sachen weggepackt hatten, brachte uns Herr Imada zum Regierungsgebäude der Präfektur Tokio, zwei 243m hohen Tuermen mit Aussichtsmoeglichkeit im 45. Stockwerk.

Jedoch gab es auf dem Weg zum Zug ein kleines Malheur: Einige Schueler (Steffen, Isi, Marten, Thessa, Rebecca, Johanna) hatten auf dem Weg ein paar Fotos gemacht und dabei den Anschluss an die Gruppe verloren. Jedoch fanden wir sie nach ein paar Minuten in der Menge wieder.


Wir genossen einen atemberaubenden Ausblick auf Tokio:


Nach dem wir genug Zeit hatten, den Ausblick zu geniessen, fuehrte uns Herr Imada durch einige Gassen zum Ginzo-Viertel. Ein Viertel, das viele bunt beleuchtete Geschaefte hat:



Am Ende unserer Tour fuhren wir wieder zurueck ins Hotel, wo wir nun den Tag ausklingen lassen wollen.

Morgen steht die Besichtigung eines Mitsubishi-Werks auf dem Programm. Dann gibt es sicherlich einen laengeren Blogeintrag als heute.


Sajonara und bis morgen!

Von Steffen, Marten und Arne

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Tempel, Karaoke und KFC

Der Tag begann wie auch gestern mit einem ausgiebigen Fruehstueck aus Wuerstchen, Ruehrei, Salat, O-Saft und Kaffee.

Das Programm fuer heute sah vor den Otowasan Kiyomizudera, einen Kiyomizu-Tempel im Nordosten der Stadt, im Viertel Gion. Dieses Viertel ist fuer seine traditioniellen Haeuser und eben diese Tempelanlage bekannt.

Beeindruckend war nicht nur das hohe Tempel-Gebaeude rechts im Bild sondern auch die grosse Tempelhalle dahinter.

In diesem Roch es nach Raeucherstaebchen und man hatte sofort Respekt vor dem Jahrhunderte alten Gebaeude.

Ebenfalls in dieser Halle konnte man eine Klangschale anschlagen und sich etwas wuenschen oder beten.



Weitere Gebaeude grenzt an die Halle an.
Und auch unterhalb des Tempels giebt es historische Gebaeude.

Auf dem Weg zueruck zum Ausgang des Besucherparks stiessen wir auf eine Gruppe von SchuelerInnen, die uns ein paar Fragen stellten.





Spanierin im traditionellen Kinomo




Nach dem Tempelbesuch gingen wir einzeln eine von Geschaeften uebersaehte Strasse hinab und deckten uns mit Souvenirs ein. Das Angebot reichte von japanischen Geldkatzen, ueber Minitempel, bis hin zu essbarem. Paddy hatte dann die Idee einen von diesen (wie er sie nannte) "japanischen Berlinern" fuer 400 Yen zu kaufen. Nicht nur das Geld fuer das Broetchen, sondern auch das Erlebnis haben wir uns dabei geteilt:



Unten angekommen, gingne wir mit der gesamten Gruppe durch das Gion-Vietel zum Nakagyo-Fluss. Die kleinen Haeuser diese Viertels lassen erahnen, wie die Bevoelkerung Kyotos frueher lebte. Heute gibt es hier viele Moeglichkeiten fuer Touristen, typisch japanische Souvenirs (vorallem beschriftete Holzbretter) zu kaufen.


Am Fluss angekommen, teilten wir uns in kleingruppen von vier bis acht Personen auf.

Einige gingen shoppen, zu Mc Donalds (auf jap. "Maccedonaldo"), andere einfach nur durch die Stadt. Meine Gruppe (Rebecca, Paddy, Marten und Ich) gingen dann noch zum Karaoke. Die Musikauswahl war hier jedoch nur maessig, wir hatten aber auch nur eine Stunde gebucht. Spass gemacht hat es aber allemal.

Nach dem Karoke gingen wir zu KFC (Kentucky Fried Chicken) und kauften uns unser Abendessen. Einen Eimer mit 5 Huenchen-Stuecken. (Eimer siehe unten)

 

Morgen ist Abreisetag, es heisst also Koffer packen und ab nach Tokio, die groesste Metropole der Welt. Na das kann ja heiter werden. Wir werden berichten.

Sajonara und gute Nacht aus Kyoto!

von Arne